Posts Tagged ‘Preise’

Wissenschaftler der TU Braunschweig mit dem Preis der Fritz-Peter-Müller-Stiftung der Universität Karlsruhe ausgezeichnet

Montag, Dezember 21st, 2009

Dr.-Ing. Mathias Clobes, akdemischer Rat am Institut für Stahlbau der Technischen Universität Braunschweig, wurde für seine herausragenden wissenschaftlichen Leistungen auf dem Gebiet der Baudynamik mit dem Preis der Fritz-Peter-Müller-Stiftung des Jahres 2009 der Universität Karlsruhe ausgezeichnet. Er erhielt die Auszeichnung für seine Dissertation „Identifikation und Simulation instationärer Übertragung der Windturbulenz im Zeitbereich”, die sich mit der Beschreibung der turbulenten Windeinwirkung auf schlanke Stahltragwerke befasst.

Kontakt
Prof. Dr. Udo Peil
Institut für Stahlbau
Tel.: 0531/391-3379

Verleihung des Internationalen Gerontologiepreises der Türkei an Prof. Howe

Montag, Dezember 21st, 2009

Die türkische Gesellschaft für Gerontologie hat den Internationalen Gerontologiepreis der Türkei des Jahres 2009 an Prof. Dr. Jürgen Howe, Abteilung Gerontopsychologie des Instituts für Psychologie von der Technischen Universität Braunschweig für seine Verdienste um den Aufbau der Gerontologie in der Türkei verliehen.

Prof. Howe hat den Aufbau des Wissenschaftsgebiets der Alternswissenschaft in der Türkei durch zahlreiche Aktivitäten maßgeblich beeinflusst. Er ist der akademische Lehrer von Prof. Dr. Ismail Tufan gewesen, der das Department für Gerontologie an der Akdeniz University in Antalya gegründet hat. Die Struktur des neu eingerichteten Masterstudiengangs geht weitgehend auf Planungen von Prof. Howe zurück. Er lieferte die Ideen für wichtige Forschungsprojekte, wie das Hochaltrigkeitsprojekt in Nazilli, den Gero-Atlas der Türkei und Analysen zur Belastung von pflegenden Angehörigen. Jährlich leitet er eine Fortbildungsveranstaltung für türkische Nachwuchswissenschaftler mit Professoren deutscher Universitäten. Die Gründung der internationalen Zeitschrift „GeroBilim” geht auf Prof. Howe zurück, der vom Senat der Akdeniz University im Jahre 2007 zum Honorarprofessor auf Lebenszeit mit allen akademischen Rechten ernannt worden ist. Weiterhin ging die Initiative für einen wissenschaftlichen Kooperationsvertrag zwischen der Technischen Universität Braunschweig und der Akdeniz University Antalya von Prof. Howe aus.

In einem Grußwort hat der ehemalige Staatspräsident Demirel die Gerontologie als für die Türkei wichtige „Zukunftswissenschaft” für die Türkei bezeichnet. Prof. Howe betonte in seinen Dankesworten, dass die Verleihung des Internationalen Gerontologiepreises der Türkei die höchste Auszeichnung in seiner wissenschaftlichen Karriere darstellt und er sehr glücklich über den europaweit hoch geachteten Preis sei.

Alstom Innovationspreis für Martin Schwerter

Montag, Dezember 21st, 2009

Den ersten Preis des diesjährigen Innovationspreis des Unternehmens Alstom, der mit 5.000 Euro dotiert ist, erhält Martin Schwerter, Maschinenbaustudent der TU Braunschweig, für die Entwicklung eines intelligenten Fahrgastinformationssystems. Sein Ziel ist die Entwicklung eines intelligenten Fahrgastinformationssystems, das die individuellen Interessen und Bedürfnisse des Fahrgastes berücksichtigt, aber auch den Verkehrsunternehmen Vorteile, zum Beispiel bei der Optimierung des Fahrplans, bietet.

Bahnfahren wird heute dem Fahrgast schon an vielen Stellen erleichtert. Bahnfahrkarten können problemlos am Computer zu Hause geordert werden. Auch an den Automaten kann man schnell ein Ticket kaufen. Reiseverbindungen lassen sich ebenso mühelos ermitteln. Aber sobald der Reisende in der Bahn sitzt, ist er bisher abgeschnitten von vielen Informationen.

Mit Hilfe eines elektronisch lesbaren 2D Barcodes auf der Fahrkarte, meldet sich der Fahrgast am bordinternen System an. Beim Einnehmen seines Platzes im Zug steckt er die Fahrkarte in das an seinem Platz installiertem Lesegerät. Der Fahrgast erhält dann über ein Display am Platz aktuelle Informationen zu seiner Verbindung. Über ein Netzwerk werden Informationen zur gewünschten Verbindung und dem Echtzeitfahrplan abgeglichen. Die Verkehrsunternehmen profitieren vom System durch die Möglichkeit der Optimierung des Fahrplans aufgrund der exakten Dokumentation des Nachfrageverhaltens der Fahrgäste sowie durch die Entlastung der Mitarbeiter. Eine LED am Platz kann dem Schaffner die Gültigkeit der Fahrkarte anzeigen, bei Verspätungen bekommt der Kunde individuelle Informationen zu seiner Verbindung über das Display am Platz. Realisiert wird das System über ein Netzwerk zwischen den Bedienterminals an den Plätzen, dem Zugcomputer sowie dem Netzwerk und den Datenbänken außerhalb des Zuges. Die Verbindung zwischen den einzelnen Teilen des Netzwerkes wird über ein Client-Server-System realisiert.

Architekturstudentin der TU Braunschweig gewinnt Egon Eiermann Preis

Montag, Dezember 21st, 2009

Vor 150 Zuhörern nahm Svea Franzke im voll besetzten Architekturpavillon der TU Braunschweig den mit 5000 Euro dotierten Egon Eiermann Preis entgegen. Die Braunschweiger Architekturstudentin überzeugte die hochkarätig besetzte Jury unter dem Vorsitz von Prof. Regine Leibinger mit einem Wohnhaus der besonderen Art. Im Fall einer durch den Klimawandel bedingten Überflutung der Dresdner Elbauen löst sich das Dach des Hauses und wird mit einer Seilzugmechanik auf einen Berg gezogen. “Mit großer poetischer und zeichnerischer Kraft erzählt uns diese Arbeit die Geschichte eines Forschers, den die aus dem Klimawandel resultierenden zunehmenden Naturgewalten faszinieren” würdigt die Jury die Arbeit. Besonders stolz zeigte sich auch Prof. Berthold Penkhues, an dessen Lehrstuhl für Experimentelles Entwerfen die Aufgabe zum hochaktuellen Thema “Architektur in Zeiten des Klimawandels” gestellt wurde: „Wir freuen uns, dass der renommierteste Architekturstudentenpreis in Deutschland an die TU Braunschweig geht. Mit der Wahl des Themas zeigt sich die Eternit AG als Auslober des Preises ganz auf der Höhe der Zeit. Die Preisträgerin Svea Franzke hat nicht nur mit diesem Entwurf, sondern auch mit ihrer anschließenden Diplomarbeit ihr architektonisches Talent eindrucksvoll unter Beweis gestellt.” Die ausgezeichneten Arbeiten sind in einem Katalog dokumentiert, der kostenlos beim Karl Krämer Verlag in Stuttgart oder direkt bei der Eternit AG bestellt werden kann (www.eternit.de)

DIN-Preis „Junge Wissenschaft“ an Lars Schnieder

Montag, Dezember 21st, 2009

In der Kategorie “Junge Wissenschaft” wurden vom Deutschen Institut für Normung e. V. dieses Jahr drei Beiträge ausgezeichnet. Der Beitrag von Christopher Michel (FH Kaiserslautern) galt der normgerechten Ausarbeitung von Klassifizierungssystemen und zeigt, wie wichtig die normtechnisch korrekte Erstellung und Pflege eines Klassensystems ist. Ines Muñoz Zuñiga (Beuth Hochschule für Technik Berlin) hat einen Leitfaden entwickelt für die Standardisierung von Ein- und Mehrwegverpackungen bei einem Automobilzulieferer. In seinem Beitrag beschäftigte sich der dritte Preisträger, der Gastwissenschaftler Lars Schnieder, Institut für Verkehrssicherheit und Automatisierungstechnik der Technischen Universität Braunschweig, in seiner Arbeit „Formalisierte Terminologien der Zuverlässigkeit technischer Systeme” mit effizienter Normung durch methodische Begriffsbildung.

http://www.din.de/cmd?level=tpl-artikel&languageid=de&cmstextid=schnieder