Entrepreneurship Board: Existenzgründung in der Region verankern

Februar 24th, 2011 by Regina Eckhoff

Um das Thema Existenzgründungen über die Hochschulen hinaus in der Region zu verankern, ist ein Entrepreneurship Board gebildet worden. Das Gremium besteht aus neun hochrangigen Mitgliedern aus Wirtschaft, Verbänden und den beiden Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften und die Technische Universität Braunschweig.

Das Entrepreneurship Board wurde im Rahmen des Förderprojekts “EXIST”, in dem die als Verbundpartner gemeinsam tätig sind, ins Leben gerufen. Ziel beider Hochschulen ist die signifikante Erhöhung der Anzahl der Existenzgründungen aus den Hochschulen.

Die Aufgabe des Entrepreneurship Boards ist die strategische Begleitung und Entwicklung der Entrepreneurship-Aktivitäten in den Hochschulen sowie die Sicherung der Nachhaltigkeit des Gründungsprozesses über die Hochschulgrenzen hinaus.

Mitglieder des Entrepreneurship Boards:

  • Prof. Dr. Wolf-Rüdiger Umbach, Präsident der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften
  • Prof. Dr. Jürgen Hesselbach, Präsident der TU Braunschweig
  • Dr. Sabine Johannsen, Vorstand NBank
  • Dr. Wolf-Michael Schmid, Präsident IHK Braunschweig
  • Joachim Roth, Wirtschaftsdezernent der Stadt Braunschweig und
    GF Braunschweig Zukunft GmbH
  • Prof. Dr. Thomas Spengler, Vizepräsident der TU Braunschweig
  • Prof. Dr. Müfit Bahadir, ehemaliger Vizepräsident der TU Braunschweig
  • Michael Schulz, Vorstand Nord/LB
  • Oliver Syring, Vorstand Wolfsburg AG
  • Uwe Köhler, Vorstand BANSON
  • Prof. Dr. Rosemarie Karger, Vizepräsidentin der Ostfalia Hochschule
  • Wolfgang Niemsch, Vorstandsvorsitzender des AGV Braunschweig

Titus Dittmann – Vom Skatboard-Pionier zur Weltmarke

Februar 4th, 2011 by Elisabeth Hoffmann

Entrepreneurs Talk an der Ostfalia

Am Mittwoch, den 9. März 2011 um 17 Uhr, ist Titus Dittmann, „Vater der deutschen Scatboardszene“, beim Entrepreneurs Talk in der Ideenküche des Entrepreneurship Centers an der Ostfalia Hochschule, Am Exer 2d in Wolfenbüttel zu Gast.

Unter dem Motto „Vom Skatboard-Pionier zur Weltmarke“ wird Titus Dittmann über seine unternehmerischen Aktivitäten mit Höhen und Tiefen und sein soziales Engagement sprechen. Zielgruppe der Veranstaltung sind Studierende und Absolventen, die sich insbesondere für den Weg in die berufliche Selbständigkeit als Unternehmer (Entrepreneur) interessieren. Infos unter www.entrepreneurship-center.de/gruendung/entrepreneurs-talk.

UN-Dekadenpreis für Nachhaltiges Organisches Praktikum

Februar 4th, 2011 by Regina Eckhoff

Angesichts endlicher Ressourcen und steigender Umweltbelastung brauchen wir dringend mehr Chemiker/innen, die Nachhaltigkeitsaspekte in ihrer Syntheseplanung berücksichtigen können. Dazu müssen die traditionellen Lehrinhalte und Konzepte des Chemieunterrichts (Training experimenteller Fähigkeiten, praktisches Kennenlernen von Stoffen, Geräten und Reaktionen, sicherer Umgang mit Gefahrstoffen) um die Aspekte der Effizienz und Nachhaltigkeit einer chemischen Reaktion ergänzt werden. Nachhaltigkeit beginnt mit der Reaktionsplanung!

Um dieses Ziel zu erreichen, wurde in einem Verbundvorhaben in den Jahren 2000 – 2004, gefördert von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, das Projekt Nachhaltiges Organisches Praktikum (NOP) entwickelt. Ein interdisziplinäres Chemikerteam der Universitäten Bremen, Oldenburg, Braunschweig, Regensburg, Jena und der TU München erarbeitete Lehrmaterialien für die naturwissenschaftliche organisch-chemische Ausbildung im 21. Jahrhundert. Feder-führend von Braunschweiger Seite waren die Arbeitsgruppen von Prof. Dr. M. Bahadir und Prof. Dr. H. Hopf. Die Zielgruppe sind Universitäten, Fachhochschulen und Gymnasien, die die Lehrmaterialien über frei zugänglichen Internetseiten  (www.oc-praktikum.de) für den Unterricht adaptieren können. Die hohen Zugriffszahlen (15.000 – 20.000 pro Monat), zeigen, dass diese Strategie aufgeht.

Seit 2004 wird das NOP-Praktikum an zahlreichen deutschen Hochschulen erfolgreich in der Bachelor-Ausbildung eingesetzt, weitere sieben europäische und außereuropäische Länder sind diesem Vorbild gefolgt und haben das Praktikum auf ihre Bedürfnisse und in ihre Landessprache übertragen. Die NOP Internetseiten werden dynamisch aus einer elektronischen Datenbank erzeugt. Dies erleichtert die Übertragung in andere Sprachen, da nur die Datenbankinhalte übersetzt werden müssen. Auch Länder, in denen Verlage aufgrund der geringen Marktgröße nicht daran interessiert sind, die Erarbeitung von neuem Chemielehrmaterial zu finanzieren, erhalten so Zugang zu nachhaltigkeitsorientierten Ausbildungsmaterialien. Derzeit liegt das NOP-Material in den Sprachen Englisch, Italienisch, Griechisch, Russisch, Arabisch, Türkisch und Indonesisch vor. Die portugiesische Sprachversion wird gerade erstellt.

Die internationalen Aspekte des NOP wurden von der UNESCO ähnlich gewertet, weshalb dieses neue, nachhaltige Lehrmittel nunmehr durch den UNO-Dekadepreis, der am 23. Februar in Stuttgart verliehen wird, gewürdigt wird.

Kontakt

Prof. Dr. mult. Dr. h. c. Müfit Bahadir
Institut für Ökologische und Nachhaltige Chemie
Tel.: 0531-391 5960
E-Mail: m.bahadir@tu-braunschweig.de
www.oc-praktikum.de

Texte schneller lesen und besser verstehen: Kurse zur Steigerung der Leseeffizienz – Jetzt anmelden!

Februar 2nd, 2011 by Regina Eckhoff

Im Wintersemester werden wieder Kurse zur Steigerung der Leseeffizienz in Kooperation zwischen der Technischen Universität Braunschweig und Improved Reading Germany angeboten.

Ziel ist es Texte schneller lesen und besser verstehen zu können, denn der Alltag Studierender ist geprägt von der Aufnahme schriftlicher Informationen. Skripte, Bücher, Zeitschriften, Internet:  Für das erfolgreiche Lernen und Forschen ist es wichtig, die Informationen aus diesen Quellen schnell selektieren und effektiv aufnehmen zu können.

Die Zusammenarbeit mit dem Anbieter Improved Reading Germany wird u.a. von Prof. Dr. Susanne Robra-Bissantz, Institut für Wirtschaftsinformatik, Lehrstuhl Informationsmanagement, und Prof. Dr. Simone Kauffeld, Institut für Psychologie, Lehrstuhl Arbeits-, Organisations- und Sozialpsychologie, der TU Braunschweig unterstützt.

Die Kurse werden aus Studienbeiträgen finanziert und sind somit für Studierende der TU Braunschweig kostenlos. Für Mitarbeiter der TU Braunschweig sind Kurse zu einem späteren Zeitpunkt geplant.
Folgende Kurse für jeweils 20 Studierende werden an der TU Braunschweig

Sa. 12.2.2011 und So. 13.2.2011

Sa. 26.2.2011 und So. 27.2.2011

Sa. 19.3.2011 und So. 20.3.2011

Mo. 21.3.2011 und Di. 22.3.2011

Mi. 23.3.2011 und Do. 24.3.2011

Anmeldung und weitere Informationen unter http://www.improved-reading.de/tubs/

Einfacher und komfortabler: Neues Kursmanagementsystem Stud.IP ab dem 1. März 2011 an der TU Braunschweig

Februar 1st, 2011 by Regina Eckhoff

Für das kommende Sommersemester 2011 ändert sich einiges für alle Stud.IP-Nutzerinnen und Nutzer. Ab dem 1. März 2011 wird das Kursmanagementsystem Stud.IP an der TU Braunschweig installiert, das unter der gewohnten Internetadresse zu erreichen ist. In dieses neue, zunächst leere System werden alle Veranstaltungsdaten ab dem Sommersemester 2011 automatisch aus den Verwaltungssystemen der Technischen Universität Braunschweig, dem Modulhandbuch (MHB) und dem Vorlesungsverzeichnis „Lehre, Studium, Forschung“ (LSF), importiert und können somit in Stud.IP von den Lehrenden und Studierenden abgerufen werden. Das alte System wird unter einer anderen URL weiterhin als System verfügbar sein, aus dem Daten der vergangenen Semester abzurufen sind. Aufgrund der Umstellung wird Stud.IP am Montag, 28.02.2011, von 8 Uhr bis voraussichtlich 11 Uhr nicht erreichbar sein.

Dieser Umzug in ein neues Stud.IP ist ein großer Fortschritt für alle Stud.IP-Nutzerinnen und -Nutzer, die von den Vorteilen des automatischen Veranstaltungsimports profitieren.

-  Lehrende müssen die Grunddaten ihrer Veranstaltung nicht mehr einzeln eingeben. Sie können sich ins System einloggen und können ihren virtuellen Stud.IP-Veranstaltungsraum nach ihren Wünschen füllen und gestalten.

-  Studierende können alle Veranstaltungen, die für sie relevant sind, dann ihrem Stundenplan hinzufügen oder sich in die Veranstaltungen eintragen und haben so einen Überblick über alle relevanten Termine für ihr Studium.
Informationsveranstaltungen und erweitere Sprechstunden

Um allen Interessierten die Möglichkeit zu geben, sich über die Neuerungen durch die Systemumstellung zu informieren und Fragen zu stellen, werden ab dem 2. Februar 2011 wöchentlich Informationsveranstaltungen vom Stud.IP-Team durchgeführt, zu denen alle Interessierten eingeladen sind. Die Informationsveranstaltungen finden statt um 17 Uhr im Seminarraum des Gauß-IT-Zentrums, Hans-Sommer-Str. 65, Erdgeschoss, Raum 012.

Zusätzlich erweitert der Stud.IP-Support seine telefonischen Sprechstunden vom 01.03. bis 30.04.2011 um je zwei Stunden und ist jetzt zusätzlich von montags bis donnerstags von 14 bis 16 Uhr unter 391-4295 erreichbar. Die Vormittagssprechstunden bleiben bei montags 9 bis 11 Uhr und dienstags bis donnerstags 10 bis 12 Uhr.

Kontakt

Tel.: 0531-3914220
studip@tu-braunschweig.de

http://www.tu-braunschweig.de/studium/studip/2011

Landessparkasse stiftet Gedenktafel für Agnes Pockels

Dezember 21st, 2010 by Regina Eckhoff

Die Stadt Braunschweig, die Bürgerstiftung und die Braunschweigische Landessparkasse haben sich gemeinsam um die Aufstellung einer Persönlichkeitstafel bemüht, die der bedeutendsten Wissenschaftlerin Braunschweigs. Agnes Pockels (1862-1935) wurde als Frau damals ein Hochschulstudium verwehrt; deshalb betrieb sie autodidaktisch ihre physikalischen Forschungen und Experimente in der Küche ihres Elternhauses. Für ihre wissenschaftlichen Erkenntnisse wurde ihr im Alter von 70 Jahren als erster Frau die Ehrendoktorwürde der TH Braunschweig verliehen.

Am Standort ihres einstigen Wohnhauses in der Braunschweiger Kasernenstraße 7 wurde wenige Tage nach ihrem 75. Todestag die Persönlichkeitstafel durch die Braunschweiger Kultur- und Wissenschaftsdezernentin Dr. Anja Hesse und den Leiter der Landessparkassen-Region Braunschweig, Carsten Ueberschär, enthüllt. Der Bankdirektor dankte dem anwesenden Professor Dr. Henning Hopf, Institut für Organische Chemie der TU Braunschweig, dessen Engagement im Rahmen der „Stadt der Wissenschaft“ den Anstoß zu diesem Projekt gegeben hatte. Hesse betonte, die Tafel erinnere nicht nur an eine bedeutende Wissenschaftlerin aus Braunschweig, sondern sie sei zugleich Zeichen für die Errungenschaften auf dem Weg der Gleichberechtigung von Mann und Frau!

Foto v. l.: Dr. Anja Hesse (Stadt), Carsten Ueberschär (Landessparkasse), Karin Heidemann-Thien (Bürgerstiftung) und Prof. Dr. Henning Hopf (TU Braunschweig).

Landessparkasse stiftet Gedenktafel für Agnes Pockels

Die Stadt Braunschweig, die Bürgerstiftung und die Braunschweigische Landessparkasse haben sich gemeinsam um die Aufstellung einer Persönlichkeitstafel bemüht, die der bedeutendsten Wissenschaftlerin Braunschweigs. Agnes Pockels (1862-1935) wurde als Frau damals ein Hochschulstudium verwehrt; deshalb betrieb sie autodidaktisch ihre physikalischen Forschungen und Experimente in der Küche ihres Elternhauses. Für ihre wissenschaftlichen Erkenntnisse wurde ihr im Alter von 70 Jahren als erster Frau die Ehrendoktorwürde der TH Braunschweig verliehen.

Am Standort ihres einstigen Wohnhauses in der Braunschweiger Kasernenstraße 7 wurde wenige Tage nach ihrem 75. Todestag die Persönlichkeitstafel durch die Braunschweiger Kultur- und Wissenschaftsdezernentin Dr. Anja Hesse und den Leiter der Landessparka

Landessparkasse stiftet Gedenktafel für Agnes Pockels

Die Stadt Braunschweig, die Bürgerstiftung und die Braunschweigische Landessparkasse haben sich gemeinsam um die Aufstellung einer Persönlichkeitstafel bemüht, die der bedeutendsten Wissenschaftlerin Braunschweigs. Agnes Pockels (1862-1935) wurde als Frau damals ein Hochschulstudium verwehrt; deshalb betrieb sie autodidaktisch ihre physikalischen Forschungen und Experimente in der Küche ihres Elternhauses. Für ihre wissenschaftlichen Erkenntnisse wurde ihr im Alter von 70 Jahren als erster Frau die Ehrendoktorwürde der TH Braunschweig verliehen.

Am Standort ihres einstigen Wohnhauses in der Braunschweiger Kasernenstraße 7 wurde wenige Tage nach ihrem 75. Todestag die Persönlichkeitstafel durch die Braunschweiger Kultur- und Wissenschaftsdezernentin Dr. Anja Hesse und den Leiter der Landessparkassen-Region Braunschweig, Carsten Ueberschär, enthüllt. Der Bankdirektor dankte dem anwesenden Professor Dr. Henning Hopf, Institut für Organische Chemie der TU Braunschweig, dessen Engagement im Rahmen der „Stadt der Wissenschaft“ den Anstoß zu diesem Projekt gegeben hatte. Hesse betonte, die Tafel erinnere nicht nur an eine bedeutende Wissenschaftlerin aus Braunschweig, sondern sie sei zugleich Zeichen für die Errungenschaften auf dem Weg der Gleichberechtigung von Mann und Frau!

ssen-Region Braunschweig, Carsten Ueberschär, enthüllt. Der Bankdirektor dankte dem anwesenden Professor Dr. Henning Hopf, Institut für Organische Chemie der TU Braunschweig, dessen Engagement im Rahmen der „Stadt der Wissenschaft“ den Anstoß zu diesem Projekt gegeben hatte. Hesse betonte, die Tafel erinnere nicht nur an eine bedeutende Wissenschaftlerin aus Braunschweig, sondern sie sei zugleich Zeichen für die Errungenschaften auf dem Weg der Gleichberechtigung von Mann und Frau!

Foto v. l.: Dr. Anja Hesse (Stadt), Carsten Ueberschär (Landessparkasse), Karin Heidemann-Thien (Bürgerstiftung) und Prof. Dr. Henning Hopf (TU Braunschweig).

Daniel Klaas, Student der TU Braunschweig, ausgezeichnet

Dezember 8th, 2010 by Ulrike Rolf

Daniel Klaas, Maschinenbaustudent der TU Braunschweig im siebten Fachsemester konnte sich nach Abschluss seines ERASMUS Austauschjahres an der Coventry University / Großbritannien über eine besondere Auszeichnung freuen: Vom Dekan der Fakultät für Maschinenbau und Informatik der Coventry University, Professor Paul Ivey, erhielt er die Auszeichnung als bester Student seines Jahrgangs im Kurs European Engineering Studies. Read the rest of this entry »

Hochschulquartett: Wo kommen all die Studis her?

November 17th, 2010 by Elisabeth Hoffmann

(Pressemitteilung des Deutschlandfunk)

„Wo kommen all die Studis her – was sollen sie studieren? -
Sinn und Unsinn der politisch gewollten Erhöhung der Akademikerquote.“

Deutschlandfunk – Das Kulturgespräch „ Hochschulquartett-Wissenschaft zur Diskussion“
HOCHSCHULQUARTETT am Freitag, 26.11.2010, 19.15-20.00

Live-Diskussion in Zusammenarbeit mit dem „manager magazin“ aus dem Funkhaus des Deutschlandradios in Berlin am Freitag, den 26. November 2010, 19.15 bis 20.00 Uhr.

Das Bildungssystem in Deutschland steht vor enormen Herausforderungen: Grund dafür ist der demografische Wandel; die Bevölkerungszahlen sinken in den nächsten Jahren. Laut Statistischem Bundesamt wird die Bevölkerungszahl bis 2030 um 5 Millionen auf 77 Millionen Einwohner zurück gehen. Damit wird  auch die Zahl der erwerbsfähigen Personen und die der Hochschulabsolventen abnehmen. Der Mangel an gut ausgebildeten und qualifizierten Arbeitskräften mit akademischer Bildung ist bereits heute absehbar. Experten sind deswegen der Ansicht, dass der Anteil der Studierenden innerhalb eines Jahrgangs in Deutschland erhöht werden müsse. Gleichzeitig solle mehr in die Qualität der Lehre an den Universitäten investiert werden,  denn gerade hier liegen laut OECD-Studie „Bildung auf einen Blick 2010“ die Defizite des deutschen Hochschulwesens: Deutschland investiert demnach zuwenig in die Ausbildung des akademischen Nachwuchses und liegt im Schlussfeld auf Platz 23 der 27 OECD-Staaten.

Auch eine Studie der Unternehmensberatung McKinsey kommt zu dem Schluss, dass die Erhöhung der Akademikerquote volkswirtschaftlich zwingend notwendig ist: Demnach müssen in Deutschland die „Bildungsanstrengungen“ intensiviert werden, wenn Wachstum und Wohlstand erhalten werden sollen.
“Der Wert akademisch ausgebildeter junger Menschen für die wirtschaftliche Zukunft des Landes wurde in Deutschland zu lange unterschätzt”, sagt auch die Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Margret Wintermantel. Der Bund versucht nun, mithilfe eines Qualitätspakts für Hochschulen  gegenzusteuern. Insgesamt wird der Bund in den nächsten Jahren zwei Milliarden Euro zur Verbesserung der Lehre an den Hochschulen zur Verfügung stellen. Ziel des Programms: Mehr junge Menschen sollen so in den nächsten Jahren einen Hochschulabschluss erwerben.

Woher werden in Zukunft die Studieneinsteiger kommen? Wie viele junge Menschen werden künftig an den Universitäten und Hochschulen studieren? Und macht die überwiegend bedarfsgeprägte generalisierte Argumentation einschlägiger Beratungsinstitutionen überhaupt Sinn?

Über das Thema ” Wo kommen all die Studis her – was sollen sie Studieren? -  Sinn und Unsinn der politisch gewollten Erhöhung der Akademikerquote” diskutieren:

• Prof. Jürgen Hesselbach, Präsident der TU-Braunschweig,
• Prof. Dieter Lenzen, Präsident der Universität Hamburg,
• Dr. Jörg Dräger, Geschäftsführer des „Centrums für Hochschulentwicklung“ (CHE)“
sowie
• Dr. Norbert Sack, Unternehmensberatung „Egon Zehnder International“

Die Gesprächsleitung haben Michael Kröher (manager magazin) und Christian Floto (Deutschlandfunk).

Zeugen gesucht: Sachbeschädigung im Bereich des Forumsplatzes

November 8th, 2010 by Elisabeth Hoffmann

Das Präsidium der TU Braunschweig sucht Zeugen für zwei Fälle von Sachbeschädigung im Bereich der Pockelsstraße.

Am Mittwoch, 27.10.2011, wurden gegen 11 Uhr die Reifen eines Fahrrads aufgeschlitzt, das auf der Pockelsstraße vor dem Altgebäude angeschlossen war.
Am Tag darauf, Donnerstag, 28.10., wurde zwischen 15.00 und 16.30 Uhr ein Auto direkt vor dem Audimax durch Kratzer massiv beschädigt.

Bei der Polizei wurde Anzeige erstattet.

Wenn Sie einen dieser Vorfälle beobachtet haben oder Hinweise darauf liefern können, bitten wir Sie, sich unter Tel.: (0531) 391 4111 oder praesident@tu-braunschweig im Präsidium der TU Braunschweig zu melden.

Bitte helfen Sie uns, zu verhindern, dass sich solche Vorfälle wiederholen können.

“Die Tyrannei der Fresskette”

November 8th, 2010 by Elisabeth Hoffmann

Der Altpräsident der TU Braunschweig, Prof. Bernd Rebe, und der Chemiker Peter Braun haben sich in ihrem Buch “Die Tyrannei der Fresskette” mit der Frage bschäftigt, wie das Weltfinanzsystem die Fähigkeit zur Selbstzerstörung hervorgebracht hat und weiter hervorbringen kann.

Das 135 Seiten starke Taschenbuch ist im adlibri Verlag erschienen und im Buchhandel erhältlich (EUR 14,80; ISBN 978-3-89927-028-0).